E-Commerce aufbauen, ohne die bestehende Warenwirtschaft zu ersetzen.
Müller Schuh wurde beim Aufbau des ersten eigenen Webshops begleitet.
Eine zentrale Entscheidung war die Wahl einer Plattform, die nicht nur die Anforderungen zum Projektstart erfüllt, sondern auch eine langfristige technologische Basis für den E-Commerce bietet. Mit Shopware 6 wurde bewusst auf die damals neue Generation von Shopware gesetzt.
Die bestehende Warenwirtschaft HIS, spezialisiert auf den Schuhhandel, sollte weiterhin das führende System für Produkte und Bestände bleiben. Weil keine passende Standardanbindung an Shopware 6 zur Verfügung stand, wurde ein eigener automatisierter Produktimport entwickelt.
Heute verbindet die Lösung ein umfangreiches Sortiment mit über 1'000 Produkten und mehr als 10'000 Produktvarianten mit einem automatisierten nächtlichen Datenfluss aus HIS.
im Webshop
insbesondere durch Grössen und Ausführungen
aus der Warenwirtschaft HIS
vom ersten Webshop bis zur laufenden Weiterentwicklung
Der erste Webshop musste zur bestehenden Systemlandschaft passen.
Mit dem Einstieg in den E-Commerce entstand für Müller Schuh nicht nur die Aufgabe, einen Webshop aufzubauen.
Die neue Plattform musste sich in bestehende Abläufe integrieren und gleichzeitig eine verlässliche Basis für die kommenden Jahre schaffen.
Mit HIS war bereits eine auf den Schuhhandel spezialisierte Warenwirtschaft vorhanden. Produkte und Bestände wurden dort geführt und sollten nicht zusätzlich im Webshop manuell gepflegt werden müssen.
Die eigentliche Herausforderung lag deshalb in der Verbindung zwischen bestehender Warenwirtschaft und neuer E-Commerce-Plattform.
Shopware 6 als langfristige Basis.
Bei der Auswahl des Shopsystems spielte nicht nur der aktuelle Funktionsumfang eine Rolle.
Entscheidend war auch die Frage, ob die Plattform langfristig weiterentwickelt werden kann und eine solide Basis für zukünftige Anforderungen bietet.
Die Wahl fiel auf Shopware 6. Obwohl diese Generation zum damaligen Zeitpunkt noch neu war, bot sie die Perspektive, den Webshop über viele Jahre weiterzuentwickeln, statt bereits nach kurzer Zeit erneut vor einem Plattformwechsel zu stehen.
Die Entscheidung folgt einem Grundprinzip von Achille ESolutions: Bei neuen Projekten wird nicht zuerst eine bevorzugte Technologie festgelegt, sondern geprüft, welche Plattform zum Unternehmen, zu den Prozessen und zur langfristigen Entwicklung passt.
Wenn keine Standardschnittstelle existiert, muss der Datenfluss trotzdem funktionieren.
Für die Warenwirtschaft HIS stand keine passende Anbindung an Shopware 6 zur Verfügung.
Statt HIS zu ersetzen oder Produktdaten parallel in zwei Systemen zu pflegen, wurde ein eigener automatisierter Import entwickelt.
HIS erzeugt dafür einen XML-Export. Dieser wird nachts automatisch verarbeitet und mit dem Webshop abgeglichen.
Neue Produkte werden erkannt und in Shopware erfasst. Bestehende Produkte und ihre Bestände werden aktualisiert. Produkte, die nicht mehr verfügbar sind, werden entsprechend aus dem verkaufbaren Sortiment genommen.
Damit bleibt HIS die führende Warenwirtschaft, während Shopware die für den Onlineverkauf benötigten Daten automatisiert erhält.
Mehr als 10'000 Varianten aktuell halten, ohne doppelte Pflege.
Ein Sortiment mit über 1'000 Produkten und mehr als 10'000 Produktvarianten lässt sich nicht sinnvoll manuell zwischen Warenwirtschaft und Webshop synchronisieren.
Der nächtliche Import übernimmt deshalb die wiederkehrende Verarbeitung der von HIS bereitgestellten Daten.
Neue Artikel werden erkannt, vorhandene Einträge aktualisiert und Bestandsänderungen über das gesamte Sortiment hinweg übernommen.
So entsteht ein E-Commerce-Prozess, der sich an der bestehenden Warenwirtschaft orientiert und keine parallele Produktpflege im Webshop voraussetzt.
Ein umfangreiches Schuhsortiment digital abbilden.
Der Webshop bildet ein Sortiment mit mehr als 1'000 Produkten und über 10'000 Produktvarianten ab.
Gerade im Schuhhandel entsteht die eigentliche Komplexität nicht nur durch die Anzahl der Modelle, sondern durch Grössen, Varianten, Verfügbarkeiten und laufende Bestandsänderungen.
Die Verbindung zur Warenwirtschaft sorgt dafür, dass diese Struktur nicht separat im Webshop verwaltet werden muss.
Der Shop kann dadurch ein breites Sortiment mit zahlreichen Varianten darstellen, während die operative Produkt- und Bestandsführung weiterhin im bestehenden System erfolgt.
So individuell wie nötig. So nah am Standard wie sinnvoll.
Auch beim Design stand die langfristige Wartbarkeit im Vordergrund.
Das visuelle Konzept wurde von einem Partner entwickelt und bewusst eng an das Shopware-Standardtheme angelehnt. Achille ESolutions übernahm anschliessend die technische Umsetzung.
Dadurch konnten die gewünschten gestalterischen Anpassungen realisiert werden, ohne unnötig tief in die grundlegende Theme-Struktur einzugreifen.
Der Ansatz reduziert Sonderlösungen und erleichtert spätere Shopware-Updates und Weiterentwicklungen.
Der Webshop als Teil des digitalen Marketings.
Neben Shop und Warenwirtschaft wurden weitere Dienste in die Plattform integriert.
Google Analytics unterstützt die Analyse der Nutzung des Webshops. Zusätzlich wurde ein Newslettertool angebunden, damit Onlineverkauf und Kundenkommunikation miteinander verbunden werden können.
Diese Integrationen schaffen die Grundlage, den Webshop nicht nur technisch zu betreiben, sondern sein Angebot und seine Kommunikation laufend weiterzuentwickeln.
Nach dem Launch beginnt die eigentliche Entwicklung.
Achille ESolutions begleitet Müller Schuh auch nach dem ursprünglichen Aufbau des Webshops.
Dazu gehören die Weiterentwicklung von Inhalten und die Umsetzung neuer Anforderungen im laufenden Betrieb.
Ein Beispiel sind individuelle Rabattlösungen, die entsprechend den betrieblichen Anforderungen eingerichtet werden.
Damit entwickelt sich die Plattform weiter, ohne ihre ursprüngliche Architektur unnötig zu verändern.
Bestehende Systeme übernehmen weiterhin ihre Kernaufgaben.
HIS bleibt Warenwirtschaft
Produkte und Bestände werden weiterhin im bestehenden, auf den Schuhhandel ausgerichteten System geführt.
XML schafft den Datenaustausch
Ein strukturierter Export stellt die für den Webshop benötigten Daten bereit.
Shopware 6 übernimmt den E-Commerce
Shopware bildet Produkte, Varianten und den Onlineverkauf ab.
Automatisierung verbindet beide Welten
Der nächtliche Import hält das umfangreiche Sortiment ohne parallele manuelle Pflege aktuell.
Eine E-Commerce-Plattform, die sich in bestehende Prozesse integriert.
Keine doppelte Produktpflege
HIS bleibt das führende System für Produkt- und Bestandsdaten.
Automatisierte Aktualisierung
Über 1'000 Produkte und mehr als 10'000 Produktvarianten werden über den nächtlichen Datenfluss aktuell gehalten.
Bestehende Warenwirtschaft bleibt erhalten
Eine fehlende Standardschnittstelle führte nicht zu einem unnötigen Wechsel des ERP-/Warenwirtschaftssystems.
Updatefähige Umsetzung
Das Design orientiert sich bewusst am Shopware-Standard und reduziert unnötige technische Sonderwege.
Langfristige Weiterentwicklung
Inhalte, Rabattlösungen, Analyse und weitere Anforderungen können laufend ergänzt werden.
Nicht das bestehende System ersetzen. Die fehlende Verbindung schaffen.
Bei Müller Schuh bestand die zentrale Aufgabe nicht darin, eine neue Systemlandschaft um jeden Preis aufzubauen.
Die vorhandene Warenwirtschaft erfüllte ihre Aufgabe. Was fehlte, war eine zuverlässige Verbindung zum neuen E-Commerce-Kanal.
Mit Shopware 6, dem automatisierten HIS-Import und einer bewusst updatefähigen Umsetzung entstand eine Lösung, die bestehende Prozesse weiter nutzt und um den Onlineverkauf ergänzt.
E-Commerce-Beratung
Auswahl einer langfristig geeigneten Shopplattform.
Shopware 6
Aufbau und technische Weiterentwicklung des Webshops.
Schnittstellen & Integration
Automatisierter XML-Datenfluss zwischen HIS und Shopware.
Frontend-Umsetzung
Technische Realisierung des von einem Partner entwickelten Designs.
Marketing-Integration
Anbindung von Google Analytics und Newslettertool.
Weiterentwicklung
Inhalte, individuelle Rabattlösungen und laufende Anforderungen.
Nicht jede fehlende Standardschnittstelle erfordert ein neues ERP.
Oft lässt sich der bestehende Datenfluss so erweitern, dass Warenwirtschaft und Webshop zuverlässig zusammenspielen.
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir die bestehende Systemlandschaft und mögliche Lösungswege.